RheinEnergie und Stromkontor Rostock prüfen Zusammenarbeit

RheinEnergie und Stromkontor Rostock prüfen Zusammenarbeit

10.02.2015

Die RheinEnergie AG, Köln, und die Stromkontor Rostock GmbH, Rostock, prüfen eine Zusammenarbeit bei ehemaligen Objekt- und Industrienetzen. Dazu haben beide Unternehmen in diesen Tagen einen sogenannten Letter of Intent unterzeichnet.

Bei Objekt- und Industrienetzen handelt es sich um Versorgungseinrichtungen und Kundenanlagen in einem eng zusammenhängenden räumlichen Gebiet, etwa in einem Industrie- oder Gewerbegebiet oder auf einem Werksgelände. In der Regel sind daran mehrere Verbraucher angeschlossen.

RheinEnergie und Stromkontor Rostock haben Interesse daran, solche Netze und die dazu gehörigen energietechnischen Anlagen zu übernehmen und zu betreiben sowie energienahe Dienstleistungen für die angeschlossenen Verbraucher anzubieten. Bis Mitte des Jahres prüfen beide Unternehmen, ob sie auf diesem energiewirtschaftlichen Geschäftsfeld künftig zusammenarbeiten werden.

Stromkontor Rostock wurde im Jahr 2000 gegründet und betreibt inzwischen zusammen mit ihrer Tochtergesellschaft Stromkontor Netzgesellschaft mit Sitz in Bergisch Gladbach deutschlandweit 15 Stromnetze. Im Industriehafen der Hansestadt Rostock, in dem die RheinEnergie gemeinsam mit der EnBW ein Kohlekraftwerk betreibt, betreibt Stromkontor neben dem Stromnetz auch eine Dampftrasse.

Die RheinEnergie zählt zu den größten Regionalversorgern in Deutschland. Ihr Tochterunternehmen Rheinische NETZGesellschaft betreibt fünf öffentliche Strom- und sieben Erdgasnetze im Rheinland mit einer Gesamtlänge von rund 24.800 Kilometern. Neben dem klassischen Energievertrieb für Industrie- und Großgewerbekunden hat die RheinEnergie ihr Geschäft für Contracting und Energiedienstleistungen in den letzten Jahren stark ausgeweitet.

Für die E-world of energy & water 2015 : Stromkontor ist Gast auf dem Stand der RheinEnergie, Halle 3, Stand 114.

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